Chilling North

I spent the last few weeks in Malta and now came to Frankfurt. There are things to prepare here this week. Back in Malta I was giving guest lectures, joined the Malta Photographic Society and got to know a nice little creative network called the Malta Creative Collective which is brining together people from various creative industries.  Also, there were some events related to Valletta being the European Capital of Culture 2018. Some individual performances were not too bad. But all over, at least at the moment, this appears to be an uncoordinated melange of procured contributions and "Maltese Humpapa". At least it's lively though. Perhaps it becomes better in the high season. Frankfurt yesterday had it's coldest night of this winter at below minus 10 Degrees Celsius. That's very late, given that by the meteorological calendar spring is at the gate. However, the sky is blue and it is a nice and crisp atmosphere. I also took the chance to finally see Vermeer's Geographer in the Städel Museum, and strolled through the Rubens exhibition hosted there. But Rubens is not so much my thing. Or perhaps it's just because I only arrived from Malta and couldn't appreciate further seeing obese women. I liked his painting of Prometheus though, and recalled one of Johann Wolfgang Goethe's better poems. I also revisit the Jil Sander exhibition in the Museum of Applied Arts, specially to look into the garden design again, which is outstanding. A very nice discovery for me became the Arthouse Movie Theatre at Roßmarkt, where I watched Phantom Threat, and this was an enjoyable break from digging into Bayes Theorem and Marcov Chains for my Saturday Quant lecture in Mannheim. 

 Crossing the Main River from the Museum side.

Crossing the Main River from the Museum side.

 Frankfurt, opposite the Opera House on Sunday afternoon.

Frankfurt, opposite the Opera House on Sunday afternoon.

 Vermeer's Geographer is one of my favorite paintings and it was not in Städel for quite a while, being lent to museums abroad. Now it's back with the Old Master section. Go up the staircase and turn right.

Vermeer's Geographer is one of my favorite paintings and it was not in Städel for quite a while, being lent to museums abroad. Now it's back with the Old Master section. Go up the staircase and turn right.

 Ruben's Prometheus painting  "Prometheus   Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst und übe, dem Knaben gleich, der Disteln köpft, an Eichen dich und Bergeshöhn; musst mir meine Erde doch lassen stehn und meine Hütte, die du nicht gebaut, und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonn‘ als euch, Götter! Ihr nähtet kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestät und darbet, wären nicht Kinder und Bettler hoffnungsvolle Toren. Da ich ein Kind war, nicht wußte, wo aus noch ein, kehrt‘ ich mein verirrtes Auge zur Sonne, als wenn drüber wär‘ ein Ohr, zu hören meine Klage, ein Herz wie meins, sich des Bedrängten zu erbarmen. Wer half mir wider der Titanen Übermut? Wer rettete vom Tode mich, von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig glühend Herz? Und glühtest jung und gut, betrogen, Rettungsdank dem Schlafenden da droben? Ich dich ehren? Wofür? Hast du die Schmerzen gelindert je des Beladenen? Hast du die Tränen gestillet je des Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal, meine Herrn und deine? Wähntest du etwa, ich sollte das Leben hassen, in Wüsten fliehen, weil nicht alle Blütenträume reiften? Hier sitz‘ ich, forme Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich — und dein nicht zu achten, wie ich!"  Johann Wolfgang Goethe

Ruben's Prometheus painting

"Prometheus
 
Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst und übe, dem Knaben gleich, der Disteln köpft, an Eichen dich und Bergeshöhn; musst mir meine Erde doch lassen stehn und meine Hütte, die du nicht gebaut, und meinen Herd, um dessen Glut du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonn‘ als euch, Götter! Ihr nähtet kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestät und darbet, wären nicht Kinder und Bettler hoffnungsvolle Toren. Da ich ein Kind war, nicht wußte, wo aus noch ein, kehrt‘ ich mein verirrtes Auge zur Sonne, als wenn drüber wär‘ ein Ohr, zu hören meine Klage, ein Herz wie meins, sich des Bedrängten zu erbarmen. Wer half mir wider der Titanen Übermut? Wer rettete vom Tode mich, von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, heilig glühend Herz? Und glühtest jung und gut, betrogen, Rettungsdank dem Schlafenden da droben? Ich dich ehren? Wofür? Hast du die Schmerzen gelindert je des Beladenen? Hast du die Tränen gestillet je des Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet die allmächtige Zeit und das ewige Schicksal, meine Herrn und deine? Wähntest du etwa, ich sollte das Leben hassen, in Wüsten fliehen, weil nicht alle Blütenträume reiften? Hier sitz‘ ich, forme Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, zu leiden, zu weinen, zu genießen und zu freuen sich — und dein nicht zu achten, wie ich!"

Johann Wolfgang Goethe